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Festlicher Advent
Der erste Advent ist am Sonntag zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember. Mit dem ersten Advent beginnt in der Katholischen und in der Evangelischen Kirche das neue Kirchenjahr. Die Adventszeit endet am Heiligen Abend mit dem Sonnenuntergang. Die vier Sonntage im Advent unterstreichen den doppelten Charakter des Wartens: Warten auf die Ankunft (lat. adventus) Jesu und Warten auf seine erhoffte Wiederkehr am Ende der Zeiten. Jeder Sonntag hat ein eigenes Gepräge und gestaltet so die weihnachtliche Vorgeschichte: 1. Advent: Einzug Jesu in Jerusalem, 2. Advent: Wiederkunft Christi, 3. Advent: Johannes der Täufer (Vorläufer Jesu), 4. Advent; Maria (Mutter Jesu). An jedem Sonntag wird eine weitere Kerze auf dem Adventskranz entzündet.
Ursprung des Adventskranz
In einem Hamburger Waisenhaus brannten um die Mitte des vorigen Jahrhunderts die ersten Adventsleuchter. Bunte Wachskerzen wurden für eine Advents-Andacht kranzförmig aufgestellt. Weil jeden Tag eine Kerze angesteckt wurde, hieß die Andacht Kerzenandacht. Jedes Mal kam eine Kerze mehr hinzu. 24 Kerzen standen auf einem großen Holzreifen, der an einem Kronleuchter aufgehängt war. An Weihnachten brannten alle 24 Kerzen. Weil den Jungen des Waisenhauses dieser Holzreif mit den 24 Kerzen so gefiel, schmückten sie ihn noch mit Tannenzweigen, als Zeichen für das Leben. So hing vor über hundert Jahren in Hamburg der erste Adventskranz. Allmählich hat sich die Sitte des Adventskranzes dann von Norddeutschland weiter verbreitet. Das Licht des Adventskranzes ist ein Symbol für Hoffnung und die Abwehr des Bösen, und es vertreibt die Dunkelheit.
Bedeutung der Farben
Grün und Licht sind die Künder neuen Lebens. Immergrünes wie Palmen, Oliven und Zypressen stehen in der Adventsgestaltung stellvertretend für das Leben. Rot ist die Farbe der Schöpfung, des Lebens und der Freude. Weiß steht für das christliche Friedensfest Weihnachten. Rot-Weiß unterstreichen die festliche Stimmung und Freude. Gold: die himmlische Lichtfülle repräsentierend.
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