 |
Frühling in den Startlöchern!
Natur zeigt sich in den ersten Monaten des Jahres scheinbar blumenlos. Braune Zweige, Immergrünes, Schnee, Dauerregen, Grau- und Weißtöne prägen den Januar, Februar und manchmal auch den März. Die winterlichen Landschaften und Szenen lassen jedoch bei genauerem Hinsehen interessante Kontraste und Texturen erkennen. Die Pflanzen erwachen und der Vorfrühling ist bereits im Januar in den Startlöchern. So blüht z. B. Hamamelis (Zaubernuß) schon bei eisigen Temperaturen. Sie gehört zu den wenigen Pflanzen, deren Blüten Fröste überstehen. Nach und nach schieben sich dann die ersten Zwiebelblüher dem Licht entgegen, um uns auf den lang ersehnten Frühling einzustimmen.
Bei der Gestaltung unserer Arrangements verwenden wir gerne Blumen und Pflanzen, die der Jahreszeit entsprechen. So prägen jetzt im Frühling klassische Gewächshausblumen wie Primeln, Zwiebelblüher aller Art und traditionelle Pflanzen wie Kamelien das Angebot. Wir kombinieren diese frischen Frühlingsboten mit Zweiggewirr, Treibgehölzen und trockenen, winterlichen Materialien. "Neue" und "alte" Pflanzen werden in einen interessanten Kontext gesetzt. Diese Kontraste machen die Arrangements interessant und bringen ein Stück Natur ins Haus. Anfangs sind die Farben der häufig porzellanartigen Blüten noch zurückhaltend und zart, doch im Laufe des Frühlings werden die Töne kräftiger.
Die Favoriten im Frühling:
Tulpen
Hyazinthen
Narzissen
Schneeglöckchen
Schachbrettblumen
Traubenhyazinthen
Krokusse
Christrosen
verschiedenste Primel-Sorten
Schneeball
Bellis
Kamelien
Stiefmütterchen
Hornveilchen
Unser Tipp:
Nach der Blüte müssen die Zwiebelpflanzen nicht im Abfall landen. Werden sie weiter gegossen und nicht abgeschnitten, so kann die Zwiebel im Frühjahr in den Garten gepflanzt werden und blüht im darauf folgenden Jahr an ihrem neuen Standort. Krokusse und Narzissen bevorzugen eine sonnige freie Wiese. Abgeblühte Primeln pflanzt man am besten in den lichten Schatten vorhandener Gehölze, wo sie meist im gleichen Frühjahr nochmals Blüten treiben und viele Jahre am Standort verbleiben. Sie blühen allerdings dann meist weniger üppig.
|